| KS-1 (leicht): |
Gesicherte, einfache Wege. Flache oder kurze senkrechte Leitern und Eisenklammern im größtenteils nicht sehr steilen Gelände. Vereinzelte kurze Stellen können bereits ausgesetzt sein, sind aber meist einfach zu begehen. Ohne Versicherungen würden einige Passagen den 1. bis 2. Schwierigkeitsgrad aufweisen. |
| KS-2 (mäßig schwierig): |
Bereits etwas steileres Felsgelände mit teilweise kleintrittigen, ausgesetzten Passagen. Längere senkrechte Passagen sind mit Leitern, Eisenklammern, Trittstiften oder Ketten entschärft. Manche Abschnitte sind bereits anstrengend und kraftraubend. Ohne Versicherungen würde der Fels den 2. oder 3. Schwierigkeitsgrad aufweisen. |
| KS-3 (schwierig): |
Steiles bis sehr steiles Felsgelände. Größtenteils kleintrittige Passagen, die fast immer ausgesetzt sind. Kurze überhängende Passagen sind mit Leitern, Eisenklammern oder Trittstiften gangbar gemacht. Senkrechte Abschnitte sind oft nur mit einem Stahlseil gesichert. Teilweise bereits sehr kraftraubend. Ohne Versicherungen würden einige Stellen den 3. bis 4. Schwierigkeitsgrad aufweisen. |
| KS-4 (sehr schwierig): |
Senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände. Eisenklammern und Trittstifte liegen vielfach weit auseinander. Sehr ausgesetzter und steiler Fels, der oft nur mit einem Stahlseil gesichert ist. Längere senkrechte bis überhängende Passagen, wobei bereits ein gehöriges Maß an Armkraft und auch ein guter, gesamtkörperlicher Trainingszustand erforderlich ist. Stellen im 1. und 2. Schwierigkeitsgrad können ungesichert sein. Ohne Versicherungen würden einige Stellen den 4. bis 5. Schwierigkeitgrad aufweisen. |
| KS-5 (extrem schwierig): |
Lange senkrechte und überhängende Passagen, die extreme Anforderungen an Kraft, Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit stellen. Sehr spärlich gesetzte, oft nicht vorhandene Tritthilfen. Extrem ausgesetzter Fels. Langjährige Klettersteigerfahrung sowie gute Klettertechnik erforderlich. Auch Erfahrene müssen öfters Pause machen, damit sich die Armmuskulatur erholt. |